WM-Qualifikation: Deutschland zum Auftakt in Norwegen klarer Favorit

Nach dem lockeren 2:0 im Testspiel gegen Finnland zum Auftakt der neuen Länderspielsaison, in dessen Mittelpunkt freilich die Verabschiedung von Bastian Schweinsteiger stand, beginnt für die deutsche Nationalelf am Sonntag in Oslo die Qualifikation für die WM 2018 mit dem ersten Gruppenspiel gegen Norwegen.

Für den Weltmeister gilt die erfolgreiche Qualifikation für die WM in knapp zwei Jahren als Pflichtaufgabe, die aber auch erst einmal erledigt werden muss und bei unangenehmen Gegnern wie Tschechien, Nordirland oder eben Norwegen auch kein Selbstläufer werden dürfte.

Buchmacher glauben an klaren Sieg Deutschlands

Natürlich reist die DFB-Elf aber als klarer Favorit in den Norden, wo die Auswahl Norwegens seit der EM 2000 nicht mehr an einem großen Turnier teilgenommen hat und vor der EM 2016 in den Play-offs der Gruppendritten an einer sicherlich nicht übermächtigen Mannschaft aus Ungarn gescheitert ist.

Deutlich wird die Favoritenrolle der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw anhand der Wettquoten. So gibt es für Wetten auf einen deutschen Sieg maximal die von Interwetten offerierte Quote 1,50, während ein Tipp auf Norwegen im Erfolgsfall bei der Buchmacher William Hill und Unibet den 7,50-fachen Einsatz brächte. Und auch für Wetten auf Unentschieden fällt die Top-Quote 4,55 von Mybet relativ hoch aus.

Die Wettanbieter (www.sportwetten-online.com/wettanbieter) können sich auch einen klaren deutschen Erfolg eher vorstellen als einen norwegischen Überraschungscoup, beträgt doch auch die bei Betsson und Betsafe erhältliche Spitzenquote für Wetten auf Deutschland bei Handicap 1:0 lediglich 2,36. Erst bei Handicap 2:0 werden die Buchmacher skeptisch und halten einen deutschen Sieg mit drei Treffern Differenz angesichts einer Quote von 4,60 bei Betsafe und Betsson für nicht mehr wahrscheinlich.

DFB-Elf ohne Sieben

Während Norwegen die Generalprobe für das Deutschland-Spiel mit einer 0:1-Heimpleite gegen Weißrussland verpatzt hat, war der deutsche Auftritt gegen Finnland ein Muster ohne Wert. Wie so oft in Testspielen bot Bundestrainer Joachim Löw nur eine B-Elf auf, in der der zurückgetretene Bastian Schweinsteiger ein letztes Mal mitwirken durfte und an der Seite vieler junger Spieler auflief.

Die Startelf in Oslo wird sicher ein ganz anderes Gesicht haben. Die am Mittwoch nur eingewechselten Thomas Müller und Mesut Özil werden ebenso beginnen wie Manuel Neuer, Mats Hummels, Toni Kroos, Sami Khedira und wohl auch Benedikt Höwedes, die gegen Finnland 90 Minuten lang auf der Bank blieben und sich schonen durften.

Aus dem Vollen schöpfen kann Löw allerdings nicht, fehlen doch mit den noch verletzten bzw. nach überstandenen Verletzungen noch nicht fitten Jerome Boateng, Antonio Rüdiger, Ilkay Gündogan, Marco Reus, Andre Schürrle, Mario Gomez und Leroy Sané sieben Spieler, die im Normalfall zum Kader gehören würden. Die besten Quoten gibt es beim Traditionsbuchmacher aus England.