Bundesliga, 3. Spieltag: Pflichtaufgaben für Bayern und BVB – Bremen weiter in der Krise?

Nach dem aus deutscher Sicht durchwachsen verlaufenen Start in die Europapokal-Saison geht es am Wochenende schon mit dem dritten Spieltag der Bundesliga weiter. Während Bayer Leverkusen auswärts bei Eintracht Frankfurt ran muss, genießen die drei übrigen deutschen Vertreter in der Champions League alle Heimrecht und gehen jeweils als klarer Favorit in ihre Partie.

Nachfolgend betrachten wir die Spiele des FC Bayern München sowie von Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach etwas näher:

FC Bayern München – FC Ingolstadt, 17.09.2016, 15.30 Uhr
In der vergangenen Saison hat sich der FC Ingolstadt in beiden Spielen gegen den FC Bayern teuer verkauft und insbesondere nach der 0:2-Pleite im Hinspiel in der Allianz Arena von Pep Guardiola ein dickes Lob für seine mutige Spielweise erhalten. Ob die Schanzer auch mit dem neuen Coach Markus Kauczinski forsch auftreten und früh attackieren werden, bleibt indes abzuwarten. Klar ist dagegen die Außenseiterrolle des FCI, für den schon ein Remis in München einer Riesensensation gleich käme. Wir empfehen das anstreben eines Vergleichs.

Die Buchmacher können es sich freilich nicht vorstellen, dass die Bayern im Derby Punkte liegen lassen und offerieren maximal die Quote 1,08 (unter anderem Ladbrokes und Interwetten) für Wetten auf einen Heimsieg der Bayern. Etwas lukrativer wird es erst, wenn man nach dem 5:0 der Bayern gegen den FK Rostov auf den nächsten Kantersieg setzt. Bei Handicap 0:1 erhöht sich die Top-Quote (1,29 bei Betsafe und Betsson) noch eher moderat, doch schon bei Handicap 0:2 wird es mit einer Quote von 1,84 ebenfalls bei Betsafe und Betsson interessant. Wer an einen Ingolstädter Coup glaubt, sollte derweil nicht zögern und sich die Quote 46,0 von Betvictor oder wahlweise auch die Quote 13,20 von Pinnacle Sports für ein Remis sichern.

Borussia Dortmund – SV Darmstadt 98, 17.09.2016, 15.30 Uhr
Ähnlich klar favorisiert wie die Bayern gegen Ingolstadt ist Borussia Dortmund gegen den SV Darmstadt 98, obwohl die Lilien in der Vorsaison neben dem FC Bayern und dem 1. FC Köln eines von nur drei Teams waren, das in Dortmund nicht verloren hat. Darmstadt hat aber spürbar an Qualität verloren und hatte schon bei jenem 2:2 im Herbst 2015 mächtig Glück. An eine Wiederholung dieses überraschenden Punktgewinns glauben die Buchmacher nicht, obwohl mit Aytac Sulu der 2:2-Torschütze der vorigen Spielzeit nach überstandener Muskelverletzung wohl wieder auflaufen kann.

Vielmehr gibt es maximal die Quote 1,17 von Interwetten für Tipps auf den BVB, während Betsafe und Betsson jeweils mit der 23,0 den Quotenvergleich für Wetten auf Darmstadt anführen. Von Betvictor stammt derweil die Höchstquote 9,50 für Unentschieden-Wetten.

Borussia Mönchengladbach – SV Werder Bremen, 17.09.2016, 18.30 Uhr
1:5 verlor der SV Werder Bremen Anfang des Jahres in Mönchengladbach und dennoch hat man bei den Grün-Weißen mit Blick auf die vergangene Saison nicht die schlechtesten Erinnerungen an den Borussia-Park. Grund dafür ist, dass im Achtelfinale des DFB-Pokals ein überraschender 4:3-Erfolg gelang, der ebenfalls in schwieriger Lage gelang und nun nach dem Fehlstart mit zwei Pleiten sowie dem peinlichen Pokal-Aus bei den Sportfreunden Lotte Mut macht.

Gladbach indes will nach den Niederlagen in Freiburg (1:3) und bei Manchester City (0:4) Wiedergutmachung betreiben. Mit einer Top-Quote 1,53 von William Hill ist die Fohlen-Elf denn auch der Favorit, während für Wetten auf einen Bremer Erfolg die Quote 6,50 (Quelle: www.sportwetten24.com) von Bet365 die beste ist. Wer an ein Remis glaubt, ist bei Betvictor mit der Quote 4,80 richtig. Die besten Wettanbieter 2016 finden.

WM-Qualifikation: Deutschland zum Auftakt in Norwegen klarer Favorit

Nach dem lockeren 2:0 im Testspiel gegen Finnland zum Auftakt der neuen Länderspielsaison, in dessen Mittelpunkt freilich die Verabschiedung von Bastian Schweinsteiger stand, beginnt für die deutsche Nationalelf am Sonntag in Oslo die Qualifikation für die WM 2018 mit dem ersten Gruppenspiel gegen Norwegen.

Für den Weltmeister gilt die erfolgreiche Qualifikation für die WM in knapp zwei Jahren als Pflichtaufgabe, die aber auch erst einmal erledigt werden muss und bei unangenehmen Gegnern wie Tschechien, Nordirland oder eben Norwegen auch kein Selbstläufer werden dürfte.

Buchmacher glauben an klaren Sieg Deutschlands

Natürlich reist die DFB-Elf aber als klarer Favorit in den Norden, wo die Auswahl Norwegens seit der EM 2000 nicht mehr an einem großen Turnier teilgenommen hat und vor der EM 2016 in den Play-offs der Gruppendritten an einer sicherlich nicht übermächtigen Mannschaft aus Ungarn gescheitert ist.

Deutlich wird die Favoritenrolle der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw anhand der Wettquoten. So gibt es für Wetten auf einen deutschen Sieg maximal die von Interwetten offerierte Quote 1,50, während ein Tipp auf Norwegen im Erfolgsfall bei der Buchmacher William Hill und Unibet den 7,50-fachen Einsatz brächte. Und auch für Wetten auf Unentschieden fällt die Top-Quote 4,55 von Mybet relativ hoch aus.

Die Wettanbieter (www.sportwetten-online.com/wettanbieter) können sich auch einen klaren deutschen Erfolg eher vorstellen als einen norwegischen Überraschungscoup, beträgt doch auch die bei Betsson und Betsafe erhältliche Spitzenquote für Wetten auf Deutschland bei Handicap 1:0 lediglich 2,36. Erst bei Handicap 2:0 werden die Buchmacher skeptisch und halten einen deutschen Sieg mit drei Treffern Differenz angesichts einer Quote von 4,60 bei Betsafe und Betsson für nicht mehr wahrscheinlich.

DFB-Elf ohne Sieben

Während Norwegen die Generalprobe für das Deutschland-Spiel mit einer 0:1-Heimpleite gegen Weißrussland verpatzt hat, war der deutsche Auftritt gegen Finnland ein Muster ohne Wert. Wie so oft in Testspielen bot Bundestrainer Joachim Löw nur eine B-Elf auf, in der der zurückgetretene Bastian Schweinsteiger ein letztes Mal mitwirken durfte und an der Seite vieler junger Spieler auflief.

Die Startelf in Oslo wird sicher ein ganz anderes Gesicht haben. Die am Mittwoch nur eingewechselten Thomas Müller und Mesut Özil werden ebenso beginnen wie Manuel Neuer, Mats Hummels, Toni Kroos, Sami Khedira und wohl auch Benedikt Höwedes, die gegen Finnland 90 Minuten lang auf der Bank blieben und sich schonen durften.

Aus dem Vollen schöpfen kann Löw allerdings nicht, fehlen doch mit den noch verletzten bzw. nach überstandenen Verletzungen noch nicht fitten Jerome Boateng, Antonio Rüdiger, Ilkay Gündogan, Marco Reus, Andre Schürrle, Mario Gomez und Leroy Sané sieben Spieler, die im Normalfall zum Kader gehören würden. Die besten Quoten gibt es beim Traditionsbuchmacher aus England.